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Die Ausstellungen sind beendet.
Der Katalog kann im Buchhandel bestellt werden.

Zwei Häuser. Zwei Ausstellungen

 


Im Rahmen des Verbundprojekts „1914 – Mitten in Europa – Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“ zeigt das Psychiatriegeschichtliche Dokumentationszentrum Düren (PDZ) in Zusammenarbeit mit dem Psychiatriemuseum Bonn und dem Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren unter dem Titel „Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900–1930 Brüche in der Psychiatrie + Kunst und Psychiatrie“ in Düren zwei Ausstellungen, die sich mit den Widersprüchen und Fortschritten in der Psychiatrie am Beginn des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen und zeigen, wie Psychiatrie, Bildende Kunst und Lyrik im und nach dem Ersten Weltkrieg in Berührung kamen.

Haus 5 auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren und das Leopold-Hoesch-Museum Düren sind dafür vom 1. Mai bis zum 6. August 2014 die beiden Ausstellungsorte.

Zwei Ausstellungshäuser in Düren

Die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg bewahrt bildnerische Arbeiten auf, die Dürener Patienten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in der damaligen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren schufen und die nun nach etwa hundert Jahren zum ersten Mal in Düren gezeigt werden. Diese Arbeiten werden im Leopold-Hoesch-Museum Düren zusammen mit Kunst des Expressionismus aus der Sammlung des Museums präsentiert.

Brüche in der Psychiatrie

Unter dem Thema Brüche in der Psychiatrie wird in Haus 5, dem 1900 erbauten Bewahrungshaus auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren in fünf Abteilungen die Entwicklung der Psychiatrie von 1900 bis 1930 gezeigt. Hier werden die Themen Baugeschichte, Behandlung im Schatten des Krieges, Emanzipation der Pflege, Leben und Alltag in der Anstalt, Kunst und Psychiatrie auf 420 Quadratmetern Ausstellungsfläche ausgebreitet.

Die Baugeschichte der acht Heil- und Pflegeanstalten der Rheinprovinz ist erstes Ausstellungsthema. Deshalb beginnt die Ausstellung auf der Grünfläche gegenüber von Haus 5. Dort wird der Blick auf Anmutung und Architekturmerkmale des alten Bewahrungshauses, das von einer Mauer umgeben ist, gelenkt. Hier wird erläutert, dass die besonders zu sichernden Patienten aus den anderen Anstalten in der preußischen Rheinprovinz hierher verlegt wurden, um dort Reformen verwirklichen zu können – Abriss der Mauern, Öffnung der Stationen, Neubauten für die Arbeitstherapie.

Broschüre zum Download (PDF) Veranstaltungsprogramm (PDF)

 

 

Zwei Ausstellungen im Rahmen von …

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Foto PDZ Düren

Brüche in der Psychiatrie

1. Mai bis 6. August 2014

Haus 5 • Gelände der LVR-Klinik Düren

Haus 5 auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren

 

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Ausstellung vom 1. Mai bis 6. August 2014
in Haus 5 – ehemaliges Bewahrungshaus
auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren 

Diese Ausstellung setzt sich mit Widersprüchen und Fortschritten der Psychiatrie am Beginn des 20. Jahrhunderts auseinander. Fortschritte und höchst problematische Aspekte psychiatrischen Handelns werden mit Ausstellungssequenzen zur Baugeschichte, zum Leben und Alltag in der Anstalt und zur Behandlung im Schatten des Krieges aufgezeigt.

Das Ausstellungsgebäude, ein forensisches Bewahrungshaus aus dem Jahr 1900, steht – obwohl mit Gittern versehen – für eine weitreichende Liberalisierung der Psychiatrie im Rheinland während der Kaiserzeit.

Psychiatriegeschichtliches Dokumentationszentrum Düren (PDZ) im Haus 5
auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren
Meckerstraße 15, 52353 Düren

Öffnungszeiten
sonntags von 11 bis 17 Uhr und
donnerstags 15 bis 19 Uhr und
nach Vereinbarung.

Begleitprogramm zu den Ausstellungen in Düren (PDF)

Anmeldung zu Führungen bei Sigrid Brüll, LVR-Klinik Düren
Vorzimmer Pflegedirektion, Telefon: 02421/402275, Sigrid.Bruell@lvr.de

Alle Veranstaltungen und der Eintritt zur Ausstellung in Haus 5 sind frei.

Eine Ausstellung im Rahmen von …

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Leopold Hoesch Museum

 


Kunst und Psychiatrie

Leopold-Hoesch-Museum, Düren

1. Mai 2014 bis 6. August 2014

Leopold-Hoesch-Museum

 

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Ausstellung vom 1. Mai bis 6. August 2014
im Leopold-Hoesch-Museum
& Papiermuseum Düren

Die Ausstellung thematisiert mittels ausgewählter Arbeiten aus der renommierten Heidelberger Sammlung Prinzhorn, die Psychiatriepatienten der Dürener Klinik in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts schufen. Begleitend werden Kunstwerke dieser Epoche aus dem Sammlungsbestand präsentiert.

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren
Hoeschplatz 1
52349 Düren
www.leopoldhoeschmuseum.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis17:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr
Montag geschlossen

Begleitprogramm zu den Ausstellungen in Düren (PDF)

Eine Ausstellung im Rahmen von …

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Bildseite (Hand)

Patientenfotografie aus dem Jahr 1908 mit Ausschnittvergrößerung einer durch ein Fenstergitter gestreckten Hand eines zweiten Patienten. Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren, 28. September 1908. Fotografie, Chlorbromsilber (Ausschnitt). Bildautor unbekannt. Archiv: ALVR. Bildbearbeitung: Eusebius Wirdeier

Trenner Presse/Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patienten und Pflegepersonal der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren, Anfang der 1920er Jahre. Quelle: ALVR. Bildbearbeitung: Eusebius Wirdeier

Impressum und Kooperationspartner

 

Dienstanbieter im Sinne von § 5 TMG

Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900–1930

Verantwortlich:
Psychiatriegeschichtliches Dokumentationszentrum Düren (PDZ)
Dr. Erhard Knauer, Tel. +49 171 9864654
Erhard-Knauer(at)gmx.de

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren
Dr. Renate Goldmann
www.leopoldhoeschmuseum.de

Psychiatriemuseum Ver-rückte Zeiten Bonn
Linda Orth M. A.

Kurator beider Ausstellungen:
Eusebius Wirdeier, DGPh
eusebius.wirdeier(at)netcologne.de
www.eusebius-wirdeier.de

Haftungshinweis

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Konzeption, Projektmanagement, Gestaltung, Realisation der Website

Eusebius Wirdeier und HauptwegNebenwege – Agentur für Kommunikation

Kooperationspartner

Psychiatriegeschichtliches Dokumentationszentrum Düren (PDZ)
Psychiatriemuseum „Ver-rückte Zeiten” Bonn
Sammlung Prinzhorn Heidelberg
Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

„1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der erste Weltkrieg“ ist ein Projekt des LVR-Dezernats Kultur und Umwelt mit verschiedenen Partnern. Schirmherrin des Projektes ist Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Foto des Leopold-Hoesch-Museums: Peter Hinschläger, © Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

 

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Bildseite (Tanzende)

Patientinnen und Pflegerinnen tanzen beim Sommerfest der Provinzial-Heil-und Pflegeanstalt Düren, 22. Juni 1927. Fotografie, Chlorbromsilber, 1927, Bildautor unbekannt. Archiv: ALVR

Zwei Ausstellungen vom 1. Mai 2014 bis zum 6. August 2014
Katalogbuch 

 

 

 

Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900–1930
Brüche in der Psychatrie + Kunst und Psychiatrie
herausgegeben von Renate Goldmann, Erhard Knauer und Eusebius Wirdeier
im Klartext Verlag
lieferbar, erschienen am 9. 5. 2014
180 Seiten, zahlr. farb. Abb., Großformat 24 x 28 cm, Klappenbroschur, 20,00 €
ISBN: 978-3-8375-1134-5

Erhältlich im Buchhandel und in den Ausstellungen des LVR-Verbundprojekts
1914 – Mitten in Europa – Das Rheinland und der Erste Weltkrieg.

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Trenner (Öffnungszeiten, Katalog)

Patientinnen und Pflegerinnen tanzen beim Sommerfest der Provinzial-Heil-und Pflegeanstalt Düren, 22. Juni 1927. Fotografie, Chlorbromsilber, 1927, Bildautor unbekannt. Archiv: ALVR

Adressen, Öffnungszeiten, Führungen

 

Ausstellungsdauer in beiden Häusern: 1. Mai bis 6. August 2014

Haus 5 / PDZ Düren

auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren
Meckerstraße 15, 52353 Düren

Öffnungszeiten
sonntags von 11 bis 17 Uhr und
donnerstags 15 bis 19 Uhr und
nach Vereinbarung.

Anmeldung zu Führungen bei Sigrid Brüll, LVR-Klinik Düren

Vorzimmer Pflegedirektion, Telefon: 02421/402275
Sigrid.Bruell@lvr.de

Alle Veranstaltungen und der Eintritt zur Ausstellung in Haus 5 sind frei.

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Hoeschplatz 1, 52349 Düren
www.leopoldhoeschmuseum.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis17:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr
Montag geschlossen

Veranstaltungsprogramm

Begleitprogramm zu den Ausstellungen in Düren (PDF)